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Trauerbewältigung




Trauer kennt viele Wege, und daher gibt es nicht  „Die Trauer“.
Es gibt kein richtig und kein falsch. Es gibt keine vorgeschriebene Zeit. Jeder hat seine ganz eigene Art zu Trauern .

Trauer ist die natürliche Reaktion auf einen scherwiegenden persönlichen Verlust und ist in ihrer Ausprägung sehr individuell. Der Verlust eines geliebten Menschen durch den Tod erschüttert unsere Sicht auf das Leben und stellt unsere bisherige Welt auf den Kopf.

Nichts ist mehr so wie es war und wir haben das Gefühl, die Welt steht still und alles da draußen geht uns nichts mehr an. Aber auch die Trauer um ein geliebtes Haustier oder einen lang gehegten Lebenstraum, den wir loslassen müssen, kann uns erschüttern und niederdrücken.

Trauer ist der Lösungsprozess nach dem Verlust der Hoffnung. Dieser Prozess ist natürlich und normal, obwohl er sehr schmerzlich und bedrohlich erlebt wird. Oft sind die Gefühle der Einsamkeit, der Leere und der Sinnlosigkeit so überwältigend, dass wir glauben, es nicht zu überstehen und nie wieder glücklich zu werden.

Gerade wenn wir unseren Partner verloren haben, fühlen wir uns wie amputiert, die bessere Hälfte wurde von uns gerissen. Manchmal sind wir auch wütend über die Ungerechtigkeit des Schicksals, besonders bei jungen Menschen oder einem geliebten Kind. Auch auf den verstorbenen Partner, wie konnte er mich gerade jetzt allein lassen. Der Zeitpunkt ist nie der richtige.

Manchmal wollen wir aber auch gar nicht wahrhaben, was da passiert ist und machen geschäftig weiter, als sei nichts geschehen. Wir müssen uns schützen vor dem unerträglichen Schmerz, der uns zu vernichten droht, weil wir uns nicht stark genug fühlen, die unerschütterliche Wahrheit auszuhalten.

Ich weiß nicht wie sie sich fühlen. Der einzige Mensch der wirklich weiß, wie sich ihre Trauer anfühlt sind Sie. Wir leben in einer Kultur, in der Trauer keinen wirklichen Platz hat. Wir sollen möglichst schnell wieder auf die Beine kommen. Da wird einem auf die Schulter geklopft mit der Bemerkung „Die Zeit heilt alle Wunden“. Es wird schon wieder, das Leben muss weiter gehen. Und das in einem Moment, in dem unsere Welt in Schutt und Asche liegt.

Wir haben nicht gelernt mit Trauernden umzugehen, geschweige denn die eigene Betroffenheit zuzulassen.

Ich kann Ihnen Ihre Trauer nicht nehmen oder ersparen. Man kann sie nur bewältigen, indem man durch sie hindurch geht. Ich möchte sie einladen, Ihnen den nötigen Schutz und Raum geben, wenn sie von den gemeinsam geschmiedeten Plänen Abschied nehmen müssen oder wir gemeinsam alle schönen Erinnerungen wachrufen, die sie verbinden. Ich möchte sie begleiten, zur Ruhe zu kommen. Innehalten, ihrer Trauer den angemessenen Ausdruck zu verleihen. Alles zu zulassen, um achtsam und wertschätzend loszulassen, um für neues Platz zu schaffen .

 

Wohlan denn, Herz nimm Abschied und gesunde !    Hermann Hesse

                                                                                                                                                                                                 

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Monika Linnemann Heilpraktikerin Psychotherapie Lüneburg  | Tel. 04131 - 398145